20.000 Raver, ausverkaufte Messehallen und eine ausgelassene, friedliche Atmosphäre bei der 39. Ausgabe von MAYDAY – mehr dazu erfahrt ihr jetzt in unserem Review.
Mein erster Besuch bei MAYDAY
Für viele ist der 30. April seit Jahren ein fester Pflichttermin im Kalender. Für mich war es tatsächlich das erste Mal MAYDAY – und ich wurde nicht enttäuscht. Schon am Morgen spürte ich eine gewisse Vorfreude auf das, was mich erwarten würde. Schließlich war MAYDAY für mich der persönliche Auftakt in das Festivaljahr.
Anreise: Geduldsprobe auf der Autobahn
Gegen Mittag ging es für mich in die rund 350 Kilometer entfernten Westfalenhallen. Die Anfahrt entwickelte sich aufgrund des Feiertags allerdings zu einer echten Geduldsprobe. Stau reihte sich an Stau, sodass ich am Ende knapp sechs Stunden unterwegs war.
Am Hotel angekommen hieß es daher: kurz fertig machen und direkt weiter mit der U-Bahn, die mich unkompliziert zum Gelände brachte.
Die Mainstage: Beeindruckende Show in der Arena
Angekommen, Bändchen geholt und rein in die Hallen. Als erstes fiel mein Blick auf das massive MAYDAY-Logo der Mainstage – in der Realität nochmal deutlich beeindruckender als auf Bildern.
Die Bühne selbst bestand aus schwebenden, beweglichen Elementen, kombiniert mit Lasern, Flammenwerfern und CO₂-Shootern. Zusammen mit der starken Performance der Lichtcrew entstand hier eine wirklich massive Show.
Auf der Mainstage gaben sich im Laufe der Nacht Artists wie Felix Kröcher, Lilly Palmer, Schrotthagen und viele weitere die Regler in die Hand. Hier dürfte wohl jeder sein persönliches Highlight gefunden haben.
Weitere Floors: Hardtechno, Hardstyle & Techno Classics
Neben der Mainstage gab es natürlich noch drei weitere Areas. Besonders hervorzuheben ist die Empire Stage, die einen gern genommenen Kontrast zum Mainstream bot und schnell zum Treffpunkt für Hardtechno-Fans wurde.
Mein persönliches Highlight war hier das Set von Prada2000 b2b Ueberrest, das mich mit seiner Energie komplett abgeholt hat. Dass ich dafür einen Großteil von Lilly Palmers Set verpasst habe, sagt eigentlich alles.
Auf der Factory Stage fand der Hardstyle seinen Platz. Ich habe hier allerdings nur kurz vorbeigeschaut. Eigentlich wollte ich mir zumindest einen Teil von Paul Elstak ansehen, doch die Stage war so voll, dass ich mich relativ schnell wieder Richtung Empire Stage bewegt habe.
Ein wenig unter meinem Radar lief die Techno Legends Stage im Untergeschoss. Dort war ich nur zu Beginn des Abends kurz, als ich mir einen ersten Überblick verschafft habe, und habe es später leider nicht mehr zurückgeschafft.
Rahmenprogramm & Atmosphäre
Auch abseits der Floors gab es einiges zu entdecken. Die große Halle zwischen der Arena und den anderen Bühnen bot Platz für Merchstände, Tischtennisplatten und diverse Bars. Wer wollte, konnte sich hier auch ein dauerhaftes Andenken in Form eines Tattoos stechen lassen.
Food & Preise
Bei der Verpflegung war alles dabei, was man braucht: von Bratwurst und Pommes bis hin zu Döner – auch in vegetarischen Varianten.
Die Preise lagen dabei im fairen Bereich. Für meine Bratwurst habe ich 5 Euro bezahlt, der Döner lag bei etwa 10 Euro. Für ein Festival absolut in Ordnung – wie wir wissen, geht das auch deutlich teurer.
Cashless-System & Kritikpunkt
Bezahlt wurde komplett cashless über das Armband, das man vorab online oder an den Top-Up-Stationen aufladen konnte.
Hier gibt es allerdings einen kleinen Kritikpunkt: Zumindest rund um die Arena waren für mein Empfinden zwei bis drei Stationen zu wenig vorhanden, was zeitweise zu längeren Wartezeiten geführt hat.
Fazit: Gelungener Start ins Festivaljahr
Unterm Strich war es ein absolut gelungener Abend – geprägt von starken Artists, einer beeindruckenden Lichtshow und vor allem einer ausgelassenen, friedlichen Stimmung unter den Besucher:innen.
Jeder konnte einfach so sein, wie er wollte, und genau das macht solche Events am Ende aus.
Für mich war es die erste MAYDAY – aber definitiv nicht die letzte.
Der Ticketvorverkauf für MAYDAY 2027 läuft bereits. Tickets bekommt ihr im offiziellen Shop.
Der Beitrag MAYDAY 2026: 20.000 Raver feiern ausgelassen in den Westfalenhallen erschien zuerst auf RAVEPEDIA.

Die Mainstage: Beeindruckende Show in der Arena
Rahmenprogramm & Atmosphäre